Finanzielle Bildung für Eltern: Warum sie so wichtig ist
- Delia Bohren

- 18. Aug. 2025
- 3 Min. Lesezeit
Finanzielle Bildung ist für Eltern kein Nice-to-have – sie ist eine absolute Notwendigkeit. Denn mit Kindern verändern sich nicht nur Tagesabläufe, sondern auch finanzielle Prioritäten. Wer seine Familienfinanzen im Griff hat, lebt entspannter, trifft bessere Entscheidungen – und gibt diese Kompetenz an die nächste Generation weiter.
In diesem Artikel erfährst du, warum finanzielle Bildung für Eltern so wichtig ist und wie du dein Geld bewusst und sinnvoll für deine Familie einsetzen kannst.
1. Kinder kosten Geld – mehr, als viele denken
Ob Windeln, Kleidung, Krippe, Schule oder Freizeitaktivitäten: Ein Kind kostet laut Studien bis zu CHF 200'000 bis zur Volljährigkeit. Wer keine finanzielle Übersicht hat, gerät schnell in Engpässe – gerade bei unerwarteten Ausgaben.
Mit finanzieller Bildung lernst du, ein realistisches Budget zu erstellen, Rücklagen zu bilden und bewusst zu planen. Das hilft nicht nur deinem Portemonnaie, sondern auch deiner Gelassenheit im Familienalltag.
2. Geld sparen mit Kindern? Nur mit dem richtigen Know-how

Viele Familien haben das Gefühl, ständig zu wenig Geld zu haben – obwohl oft Sparpotenzial da ist. Aber: Wer nicht weiss, wohin das Geld jeden Monat verschwindet, kann auch nichts ändern.
Budgettipps für Familien, clevere Spartools und das Wissen um fixe vs. variable Kosten können dir helfen, monatlich bares Geld zu sparen – ohne auf Lebensqualität zu verzichten.
3. Eltern sind Vorbilder – auch beim Thema Geld
Kinder lernen nicht nur durch Worte, sondern vor allem durch Beobachtung. Wenn du offen, überlegt und bewusst mit Geld umgehst, wird dein Kind dieses Verhalten übernehmen.
Finanzielle Bildung für Eltern bedeutet auch: Finanzielle Erziehung für Kinder beginnt bei dir. Du zeigst ihnen, wie man mit Geld umgeht – verantwortungsvoll, selbstbewusst und ohne Scham.
4. Finanzielle Unabhängigkeit für Mütter und Väter
Viele Eltern – besonders Mütter – reduzieren ihre Erwerbsarbeit nach der Geburt. Das ist nachvollziehbar, kann aber langfristige finanzielle Folgen haben. Ohne eigenes Einkommen droht finanzielle Abhängigkeit vom Partner oder vom Staat.
Wer gut informiert ist, kann vorsorgen: mit fairer Aufteilung von Erwerbs- und Care-Arbeit, eigenständiger Altersvorsorge und gezieltem Vermögensaufbau trotz Teilzeitarbeit.
5. Familienfinanzen organisieren: Klarheit schafft Sicherheit
Versicherungen, Steuern, Krankenkassen, Rechnungen, Kita-Kosten – da kann einem schnell der Kopf rauchen. Aber: Wer seine Finanzen strukturiert, behält die Kontrolle.
Tools wie Budgetpläne, Finanz-Apps oder gemeinsame Geldgespräche in der Partnerschaft helfen dabei, Ordnung und Klarheit zu schaffen. Und mit einem kleinen Notgroschen für unvorhergesehene Ausgaben sinkt auch der Alltagsstress deutlich.
6. Es ist nie zu spät – aber je früher, desto besser
Viele Eltern sagen mir: „Ich bin einfach kein Zahlenmensch.“ Aber das musst du auch nicht sein. Finanzielle Bildung ist keine Raketenwissenschaft – sie ist lernbar.
Und: Jeder kleine Schritt zählt. Schon das einfache Aufschreiben deiner monatlichen Ausgaben kann ein Gamechanger sein. Du musst nicht alles auf einmal verstehen – aber du solltest anfangen.
Fazit: Finanzielle Bildung für Eltern bedeutet Freiheit, Sicherheit und Selbstbestimmung
Als Mama oder Papa jonglierst du täglich unzählige Aufgaben. Umso wichtiger ist es, dass du weisst, wo du finanziell stehst – und wohin du willst.
Finanzielle Bildung hilft dir, Entscheidungen mit Klarheit zu treffen, Stress zu reduzieren und deiner Familie langfristig Sicherheit zu geben.
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➡️ Lass uns gemeinsam deine finanzielle Klarheit schaffen. Du kannst das – und du musst es nicht allein tun.
Möge der Stutz mit dir sein! ;)
Delia



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