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Portfolio ausbalancieren: Warum ich meinen Tech-Anteil reduziert habe – und jetzt besser schlafe

  • Autorenbild: Delia Bohren
    Delia Bohren
  • 23. Okt. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Die letzten Jahre waren an der Börse geprägt von enormem Wachstum im Technologiesektor.Künstliche Intelligenz, Halbleiter, Automatisierung – kaum ein Tag verging ohne Schlagzeilen über neue Kursrekorde.

Auch mein Portfolio war stark auf Tech ausgerichtet.Doch irgendwann wurde mir klar: Wachstum allein ist kein Garant für Stabilität.Ich wollte meine Anlagestrategie langfristig sicherer aufstellen – und habe begonnen, mein Portfolio gezielt ausbalancieren.


Was bedeutet „Portfolio ausbalancieren“ eigentlich?


Ein Portfolio ausbalancieren (oder „Rebalancing“) bedeutet, die Gewichtung der einzelnen Anlageklassen regelmässig zu überprüfen und anzupassen.Wenn sich bestimmte Bereiche – wie zuletzt Tech – stark entwickeln, verschiebt sich die Balance im Depot.Durch gezieltes Umschichten kann man das ursprüngliche Risiko-Rendite-Verhältnis wiederherstellen.

Mein Weg zu mehr Stabilität


Ich habe meinen Technologieanteil von über 35 % auf rund 20 % reduziert.Gleichzeitig habe ich defensive Sektoren wie Gesundheit, Basiskonsum und Industrie gestärkt und zusätzlich in Anleihen-ETFs investiert.

Heute besteht mein Portfolio aus:

  • 20 % Technologie

  • 25 % Konsum & Gesundheit

  • 25 % Industrie & Bau

  • 25 % Anleihen

  • 5 % Liquidität

Das Ergebnis: weniger Schwankungen, mehr Ruhe – und das gute Gefühl, langfristig solide aufgestellt zu sein.


Warum Diversifikation entscheidend ist

Tech

Ein ausbalanciertes Portfolio schützt nicht nur vor kurzfristigen Rückschlägen.Es hilft auch, emotionale Entscheidungen in volatilen Phasen zu vermeiden.Gerade in Zeiten, in denen einzelne Branchen (wie aktuell Tech) überbewertet erscheinen, ist Diversifikation das Fundament für nachhaltigen Vermögensaufbau.

Mein Learning:

Diversifikation ist kein Modewort, sondern eine Haltung.

Fazit: Portfolio ausbalancieren ist kein einmaliger Schritt


Einmal im Jahr nehme ich mir bewusst Zeit, um mein Portfolio zu überprüfen.Ich analysiere die Gewichtungen, schaue auf Marktentwicklungen und überlege, welche Anpassungen sinnvoll sind.So bleibt mein Depot dynamisch, ohne spekulativ zu werden – und das ist genau die Balance, die ich gesucht habe.


💡 Tipp für dich

Wenn du dein Portfolio ausbalancieren möchtest:

  1. Definiere deine Zielstruktur (z. B. 60 % Aktien, 30 % Anleihen, 10 % Cash).

  2. Prüfe 1× jährlich, wie sich die Gewichtung verändert hat.

  3. Schichte bei Bedarf um – kleine Schritte reichen oft aus.

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